Was du schon immer über Pasta wissen wolltest
Kleine Kochwelt

Was du schon immer über Pasta wissen wolltest

Die wichtigsten Tipps für kleine und grosse Pastaliebhaber

Mit Teigwaren zu experimentieren, macht riesigen Spass! Wir zeigen dir, wie du die einzelnen Formen unterscheidest und immer die perfekte Portionsmenge kochst.

Pastaformen: Muscheln, Schmetterlinge, Hörnli und mehr

Jeder hat seine ganz eigenen Vorlieben, was die Form von Pasta angeht. Es gibt sie in kurz, lang, dünn, dick, als kleine Figuren, Buchstaben und in unzähligen weiteren Varianten. Welche Besonderheiten haben die einzelnen Formen?

Spaghetti und Linguine: Das wohl bekannteste und beliebteste Pastagericht ist Spaghetti – ob alla Bolognese, Napoli, mit einer cremigen Sahnesauce oder dem Lieblingspesto. Linguine sind schmale Bandnudeln, also quasi flache Spaghetti. Mit ein wenig Übung schaffen es auch kleine Teigwaren-Liebhaber, Spaghetti und Linguine auf die Gabel zu wickeln.

Pappardelle und Tagliatelle: Magst du Teigwaren, die ein bisschen breiter sind? Dann solltest du zu Pappardelle greifen. Für gewöhnlich sind sie etwa einen Zentimeter breit und damit die perfekten Bandnudeln. Eingewickelt in Form kleiner Nudelnester sehen Pappardelle auf dem Teller besonders hübsch aus. Traditionell serviert man sie mit kräftigen Saucen und Fleisch, zum Beispiel Gulasch. Fisch oder Meeresfrüchte passen ebenfalls bestens dazu. Tagliatelle sind etwas schmaler als Pappardelle.

Cannelloni und Lasagne: Cannelloni sind dicke Röhrennudeln, die du mit deinen Kindern nach Belieben befüllen kannst. Danach legst du sie in eine Auflaufform und überbackst sie mit Käse. Apropos mit Käse überbacken: Der Klassiker unter den Pastagerichten, auf den immer Käse gehört, ist Lasagne. Die flachen Nudelplatten schichtest du immer abwechselnd mit Sauce Bolognese, Béchamel und Lasagneplatten. Eine schmackhafte vegetarische Alternative ist eine Gemüselasagne.

Maccheroni: Hierzulande auch als Magronen bekannt, haben Maccheroni eine kurze, etwas gewölbte Röhrenform. Besonders kleine Maccheroni nennt man übrigens Hörnli. Sie sind vor allem beliebt für Gerichte wie Mac'n'Cheese. Im Grunde harmonieren Maccheroni aber mit nahezu jeder Pastasauce und schmecken auch mit einem Pesto deiner Wahl hervorragend.

Ravioli und Tortellini: Ravioli sind köstliche Teigwarentaschen. In der Regel sind sie rechteckig und unterschiedlich befüllt, etwa mit Fleisch, Käse, Schinken oder Spinat. Nicht zu verwechseln mit Ravioli sind Tortellini. Diese sind nicht rechteckig, sondern ringförmig, aber ebenfalls befüllt. Klassischerweise serviert man zu Tortellini eine Sahnesauce oder gibt die Teigwaren in eine Hühnerbrühe.

Fusilli: Kinder lieben sie: die kleinen Spirelli, auch Spiralnudeln genannt. Sie schmecken wunderbar mit einer milden Tomatensauce. Dank ihrer mundgerechten Grösse von etwa vier Zentimetern sind sie häufig auch Bestandteil von Pastasalaten. Übrigens: Fusilli in Form von Hohlnudeln nennt man Fusilli Napoletani.

Cocciolette und Conchiglie: Sowohl Cocciolette als auch Conchiglie sind Muschelnudeln. Erstere sind sehr kleine Muscheln, die vor allem in Suppen und Brühen mit reichlich Gemüse und Kräutern zum Einsatz kommen. Conchiglie hingegen sind extra grosse Muschelnudeln, die du ähnlich wie Cannelloni befüllen und überbacken kannst.

Farfalle: Farfalle werden aufgrund ihrer Optik häufig auch kleine Schleifchen oder Schmetterlinge genannt. Ihre typische Form erhalten sie, indem der Nudelteig zunächst in Quadrate geschnitten wird und beide Seiten gezackt werden. Anschliessend wird die Mitte zusammengedrückt und schon entsteht eine Schleife. Kinder lieben sie, weil sie lustig aussehen; Erwachsene, weil sie sich hervorragend mit einer Sahne- oder Buttersauce und Lachs verfeinern lassen.

Portionierung und Zubereitung: Das Pasta-1x1

Als Faustregel gilt, dass 50 bis 75 Gramm trockene und 150 Gramm frische Teigwaren pro Person ausreichen, wenn die Pasta als Beilage dienen. Für ein Hauptgericht sind es etwa 100 bis 125 Gramm trockene und 190 Gramm frische Teigwaren pro Portion. Verwendest du Vollkornnudeln, kannst du die Portionsmenge ein wenig reduzieren, denn Vollkornprodukte sind besonders gehaltvoll und sättigen schneller und länger. Verwende für 100 Gramm Nudeln etwa 1 Liter Wasser zum Kochen.

Vielleicht hast du dich schon einmal über das Loch in deinem Kochlöffel für Pasta gewundert? Willst du Spaghetti kochen, dient es dazu, dir die richtige Menge an Pasta anzuzeigen. Nimm einfach so viele Teigwaren, wie gleichzeitig durch das Loch passen, und schon hast du eine Portionsgrösse für einen Erwachsenen.

Mit kleineren Pastaarten funktioniert hingegen die Hand-Portionierung wunderbar. Halte deine beiden Hände dabei so aneinander, dass die Handflächen eine Schale bilden. Die ideale Portionsmenge entspricht nun der Menge an Teigwaren, die in diese Schale passen. Auf diese Weise findest du auch schnell und einfach heraus, wie gross die Portion für deine Kinder sein sollte und kochst nie mehr zu viel.

Pasta essen: So machst du es richtig

Bei sämtlichen Teigwaren gilt: Reduziere so gut es geht die Spritzgefahr! Um stilecht Spaghetti zu essen, brauchst du lediglich einen Löffel und eine Gabel. Die Pasta mit dem Messer klein zu schneiden, ist ein No-Go – ausser natürlich für kleine Kinder. Mit der Gabel schnappst du dir nun eine mundgerechte Portion Teigwaren und wickelst diese auf dem Löffel um die Gabelspitze. So landet das Nudelpaket mitsamt Sauce in deinem Mund, ohne dass du dich bespritzt. Für kleinere Nudeln wie Fusilli brauchst du nur eine Gabel.

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