Wissenswertes über Honig
Kleine Kochwelt

Wissenswertes über Honig

Alles über das süss-goldene Produkt von fleissigen Bienen

Honig ist ein Produkt aus der Natur und die wohl älteste Alternative zu Haushaltszucker. Viele lieben sein intensives, charakteristisches Aroma. Doch wie entsteht Honig eigentlich?

Wissenswertes über Honig

Honig ist ein goldgelber Saft, der Gebäck oder Tee herrlich süss macht und auch auf Brot gut schmeckt. Bienen machen Honig aus Blütennektar – das hast du sicher schon einmal gehört. Wie Honig genau entsteht und warum die fleissigen Bienen überhaupt Honig produzieren, ist in der Tat sehr spannend.

Bienen leben von Honig

Wusstest du, dass auch die Bienen selbst vom Honig leben? Sie sammeln im Frühjahr Blütennektar, den sie in Honig umwandeln. Anschliessend lagern sie ihn in den Waben ihres Bienenstocks, damit sie auch dann nicht hungern müssen, wenn nichts blüht. Für ein Glas Honig besuchen die Arbeitsbienen über 2 Millionen Blüten!

Jede Biene hat ihre Aufgabe

Auch im Reich der Bienen gibt es verschiedene «Berufe»:

  • Arbeiterbienen beginnen immer als Ammenbien, die sie sich um die kleinen Larven kümmern aus denen später neue Bienen schlüpfen.
  • Anschliessend werden sie zur Baubiene, die die gelben Waben aufbauen, um dort den Honig zu lagern.
  • Als nächstes werden Baubienen noch zu Wächterbienen und sorgen dafür, dass niemand Fremdes in ihren Stock eindringt.
  • Zu guter Letzt wird die Wächterbiene zu einer Sammelbiene und ist für das Sammeln von Blütennektar verantwortlich.

Die Sammlerbienen schwärmen im Frühjahr aus und machen sich auf die Suche nach Blüten. Dazu fliegen sie bis zu drei Kilometer weit. Haben sie welche erspäht, setzen sie zum Landeanflug an und saugen den Blütennektar mit ihrem Rüssel auf. Die zuckerhaltige Flüssigkeit lagern sie in ihren Honigblasen und transportieren ihn so zurück zu ihrem Bienenstock.

Dort warten bereits die Baubienen auf die Lieferung. Sie nehmen den Nektar entgegen und geben ihn untereinander noch mehrmals weiter. Dabei versetzen sie ihn mit Stoffen aus ihrem Körper, den sogenannten Enzymen. Auf diese Weise verändert er mit der Zeit seine Konsistenz: Aus dem Blütensaft wird allmählich zäher Honig, den sie nun in ihren Bienenwaben lagern. Sie füllen die Honigzellen allerdings nie komplett, damit weiterhin Flüssigkeit verdampft – so wird der Honig noch dickflüssiger. 

Ausserdem gibt es noch männliche Bienen, die Drohnen. Diese sind lediglich dazu da, um sich mit ihrer Königin fortzupflanzen. Das interesannte an den Drohnen ist, dass diese keinen Stachel haben und somit auch nicht stechen können.

Pro Bienenstock gibt es eine Königin. Diese ist für den Nachwuchs zuständig und legt als einzige Biene Eier. Im Gegensatz zu Drohnen- und Arbeiterbiene, die nur wenige Wochen bis Monate überleben, kann eine Königin bis zu 4 Jahre alt werden.

Wie kommen wir Menschen an den Honig?

Der Honig, den du in den Supermärkten findest, kommt in der Regel aus regionalen Imkereibetrieben: Jemand, der beruflich Bienenvölker züchtet und ihren gesammelten Honig gewinnt, verarbeitet und weiterverkauft, nennt sich Imker. In der Schweiz gibt es rund 19'500 von ihnen, im Schnitt besitzt ein Imker zehn Bienenvölker. Um sich vor Stichen zu schützen, tragen Imker bei der Arbeit eine spezielle Ausrüstung. Mit einer Honigschleuder, einer speziellen Apparatur, löst der Imker den köstlichen Honig aus den Waben. 

Woraus besteht Honig?

Wenn Imker Honig ernten, bedienen sie sich am Wintervorrat der Bienen. Damit die in dieser Zeit nicht hungern müssen, füttern Imker sie mit speziellem Bienenfutter oder einer Zuckerlösung. Apropos Zucker: Honig besteht hauptsächlich aus Fruchtzucker, Traubenzucker und Wasser. Lange bevor weisser Kristallzucker aus Zuckerrüben hergestellt wurde, nutzten die Menschen bereits Honig, um Getränke und Speisen süsser zu machen.

little Tipp:

Honig ist nicht nur Zuckersirup, sondern liefert auch ein würziges Aroma und wertvolle Pflanzenstoffe aus der Natur. Damit diese nicht verloren gehen, solltest du Honig nie über 40 Grad erhitzen. Du gibst ihn am besten also nur in lauwarmen Tee.

Welche Honig-Arten gibt es?

Der wichtigste Unterschied besteht zwischen Blütenhonig und Waldhonig: Blütenhonig besteht aus dem Nektar verschiedenster Blüten, Waldhonig aus dem sogenannten Honigtau der Nadelbäume. Er hat einen besonders würzigen Geschmack. Von diesen beiden Honigarten gibt es unzählige spezifische Sorten, die bekanntesten sind:

  • Rapshonig
  • Akazienhonig
  • Pinienhonig
  • Tannenhonig
  • Kornblumenhonig
  • Lavendelhonig
  • Orangenblütenhonig

Doch wie stellt der Imker sicher, dass sein Honig wirklich fast ausschliesslich Nektar einer bestimmten Pflanze enthält? Die Natur der Bienen spielt ihm dabei in die Karten: Sie sind blütenstet, das heisst, sie bleiben bei einer guten Nektarquelle, wenn sie erst einmal eine gefunden haben. Werden sie also in einem blühenden Rapsfeld platziert, saugen sie ihren Nektar vor allem von dieser sogenannten Tracht. Völlige Blütenreinheit können Imker zwar nicht garantieren, das ist aber auch nicht notwendig, damit sich der entstandene Honig Rapshonig nennen darf. Es reicht aus, wenn der Anteil 60 bis 80 Prozent beträgt.

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