Warum Küchenregeln wichtig sind

Für ein funktionierendes Miteinander braucht es Regeln, sonst wird es chaotisch. Gerade in der Küche gilt es, Chaos und Unordnung so gut es geht zu vermeiden. Schliesslich werden hier Lebensmittel aufbewahrt und zubereitet – da ist Küchenhygiene Pflicht. Und die kann nur eingehalten werden, wenn jeder, der mit Essen in Berührung kommt, sich an einige grundlegende Regeln hält. Das gilt für erfahrene Köche genauso wie für kleine Kinder.

Die meisten Unfälle passieren bekanntlich im Haushalt – und besonders häufig in der Küche. Vor allem Kinder müssen lernen, worauf zu achten ist, um sich im Umgang mit scharfen Messern und heissen Herdplatten nicht zu verletzen. Feste Küchenroutinen geben ihnen die Sicherheit, sich ausprobieren zu können.

Wichtiger Tipp: Richtig Hände waschen

Halte deine Hände unter fliessendes, warmes Wasser und benutze unbedingt Seife. Verreibe die Seife, bis sie richtig schäumt. Beginne mit den Innenflächen der Hand und arbeite dich zu den Handrücken vor – denke dabei an die Fingerzwischenräume. Die Daumen säuberst du, indem du sie mit der jeweils anderen Hand umschliesst und in der geschlossenen Hand reibst. Fingernägel reinigst du extra mit einer Bürste. Spüle dann die Seife gründlich ab und trockne die Hände mit einem sauberen Tuch.

Diese Küchenregeln sollte jeder beachten

Ob Gross oder Klein – Regeln, die die Hygiene betreffen, gelten für alle. Je früher Kinder mit ihnen vertraut sind, desto schneller werden sie verinnerlicht. Diese Regeln sind:

1.       Vor dem Kochen, während des Kochens – wenn etwa Fleisch oder Fisch mit den Händen angefasst wurde - und vor dem Essen: Gründliches Hände waschen nicht vergessen.

2.       Niemals auf Essen niesen oder husten. Kranke Personen sollten nicht in der Küche stehen.

3.       Lange Haare vor dem Kochen zusammenbinden, so bleiben Augen und Essen frei von Haaren.

4.       Immer eine saubere Schürze oder T-Shirt tragen, um keine Keime auf Lebensmittel zu übertragen. Idealerweise hat das Kind seine eigene Schürze, um noch stärker in den Kochprozess eingebunden zu werden.

5.       Kleine Wunden an den Händen sauber verbinden. Verletzungen können vorkommen und sollten hygienisch behandelt werden.

6.       Obst und Gemüse immer waschen. Messer und Unterlagen für Fleisch und Fisch ebenfalls nach jeder Benutzung gründlich abwaschen, damit sich keine Bakterien ansammeln.

7.       Vorkosten nur mit einem sauberen Besteck. Fisch, Fleisch oder Eier nur probieren, wenn es fertig gebacken oder gebraten ist.

8.       Arbeitsplatz sauber halten und aufräumen, sobald eine Aufgabe erledigt ist. Gebrauchte Utensilien am besten direkt ins Waschbecken legen und Abfall direkt entsorgen.

Als Erwachsener hast du eine Vorbildfunktion. Hältst du dich selbst gewissenhaft an diese Küchenregeln, werden sie auch deinen  Kindern sicherlich leichtfallen. Damit die Regeln immer sichtbar sind, haben wir eine Infografik vorbereitet, die du ausdrucken und zuhause aufhängen kannst. Dann kann  sich dein Kind  immer daran orientieren.

Für mehr Sicherheit: Küchenregeln für Kinder

Schon die Kleinsten lieben es, beim Gemüseschnippeln zu helfen oder die Zutaten für einen Kuchenteig zusammenzuschütten. Schliesslich beobachten sie dich täglich bei deinen Verrichtungen in der Küche und fühlen sich gross, wenn sie mitmachen können. Teilhabe in der Küche fördert die Selbstständigkeit und das Selbstvertrauen deiner Kinder, und ganz nebenbei schult es auch noch die Sinne und die Geschicklichkeit.

Damit das gemeinsame Kochen mit Kindern allen Beteiligten Spass macht und möglichst ungefährlich verläuft, braucht es noch weitere Küchenregeln, an denen Kinder sich orientieren können. Dies sind die wichtigsten:

  • Vorsicht heiss: Heisse Töpfe und Pfannen, Herdplatten und Backofen sind mit besonderer Vorsicht zu behandeln und für Kinder ohne Aufsicht in der Küche tabu.
  • Scharfe Messer nur unter Aufsicht von Erwachsenen benutzen.
  • Wenn bereits Messer benutzt werden, dann immer vom Körper weg schneiden und mit der richtigen Schneidetechnik.
  • Wenn Mixer oder Pürierstab im Spiel sind, behalten Kinder ihre Hände am besten bei sich.
  • Kein Rennen in der Küche, um Zusammenstösse mit heissen Töpfen zu vermeiden.
  • Griffe von Töpfen und Pfannen sollten niemals in Griffweite von Kindern sein, sondern immer über die Arbeitsfläche gedreht sein.

Trau deinen Kindern Schritt für Schritt mehr zu

Auch wenn diese Küchenregeln stark nach Gefahr klingen: Für Kinder ist es dennoch wichtig, in die Küchenarbeiten miteinbezogen zu werden. So entwickeln sie ein positives, gesundes Verhältnis zum Essen und fühlen sich als Teil des Kochprozesses. Unter Einhaltung der wichtigsten Hygiene- und Sicherheitsregeln in der Küche kannst du deinem Kind Schritt für Schritt mehr zutrauen und es nach und nach von Jungkoch-Rezepten zu Chefkoch-Rezepten und schlussendlich zu Meister -Rezepten einführen.

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