Warum Küchenutensilien für Kinder eine gute Idee sind

Wenn gluschtiges Essen auf dem Tisch steht, freut sich die ganze Familie. Aber warum sollten Kinder nicht schon beim Kochen die Begeisterung für Lebensmittel, Aromen und Düfte spüren dürfen? Als Erwachsener planst du etwas mehr Zeit fürs Kochen oder Backen ein – ideal eignen sich Wochenenden für gemeinsame Koch- oder Backabenteuer. Und schon entdecken alle gemeinsam die verschiedenen Zubereitungsarten und Texturen von Lebensmitteln ganz neu und die Nähe zu Lebensmittel wird viel besser vermittelt.

Damit in der Küche immer die wichtigsten Küchenutensilien erklärt sind, haben wir dir eine Infografik gebaut, die du einfach ausdrucken und in der Küche aufhängen kannst.

Natürlich sollten Kinder immer beaufsichtigt und unterstützt werden, wenn sie Aufgaben in der Küche übernehmen. Ausserdem sind Hilfsmittel, die ihrem Alter entsprechen, unverzichtbar. Das nimmt den Erwachsenen die Sorge vor Verletzungen und macht Kinder stolz, weil sie Küchenutensilien nutzen dürfen, die nur ihnen gehören. Damit sind übrigens nicht nur Löffel und Teller mit Tiermotiven gemeint, sondern auch spezielle Messer und Holzwerkzeuge.

Das erste und wichtigste Hilfsmittel: Die eigenen Hände

Egal, was gekocht wird, die eigenen Hände sind immer dabei. Die erste und wichtigste Aufgabe für alle kleinen Helfer ist deshalb, zu lernen, auf alle ihre Finger zu achten. Vor dem Kochen und Backen müssen immer erst die Hände sauber gewaschen werden (siehe auch Hygiene-Regeln LINK) und ab dann auch immer vor scharfen Gegenständen und allem Heissen geschützt werden. Wer das berücksichtigt, kann loslegen: Teig kneten, Beeren unter fliessendem Wasser abwaschen oder Linsen und Erbsen verlesen. Die Liste der Aufgaben ist lang, und es ist spannend herauszufinden, wie viele Handgriffe in einer einzigen Mahlzeit stecken. Wichtig ist: Landet die Hand auch mal schnell im Mund, sollte diese danach wieder gewaschen werden, bevor es wieder an die Lebensmittel geht.

Messer für Kinder

Messer sind fürs Kochen so wichtig wie Töpfe und Pfannen, aber für Kinder eigentlich tabu. Ab einem Lebensalter von ungefähr zwei Jahren können Kinder aber spezielle Messer benutzen. Diese bestehen oft aus einem Material wie Nylon und sind so stumpf, dass keine Verletzungsgefahr besteht. Trotzdem kann man mit ihnen weiches Obst und Gemüse schneiden. Auch Sparschäler speziell für Kinder gibt es, mit denen sich schon kleine Fruchtsalate und Gemüsesticks herstellen lassen. Wie Schneidenrichtig geht, sollte dem Kind aber auch früh beigebracht werden.

Kochlöffel, Nudelholz und Bratschaufel

Suppe umrühren, Teig für Guetzli ausrollen, oder einen Eierkuchen in der Pfanne wenden: Alles Aufgaben, die Kinder unter Aufsicht von Erwachsenen prima übernehmen können. Dafür eignen sich am besten Hilfsmittel aus Holz. Idealerweise sind sie ein bisschen kürzer als die für Erwachsenenhände. Und wenn ein lustiges Gesicht oder ein Herz auf dem Löffelkopf ist, können die Kinder den Utensilien auch Namen geben. So bekommen die Kinder direkt auch eine emotionalere Beziehung zum Kochen.

Elektrische Geräte für Kinder?

Mixer, Küchenmaschine und andere elektrische Hilfsmittel sind interessant für jedes Kind, und es ist ganz klar, dass sie gerne verstehen wollen, wie sie funktionieren. Allerdings sollten sie diese wie den Herd und die Spülmaschine nicht alleine bedienen. Arbeitsteilung ist hier alles. Die Erwachsenen bauen die Geräte zusammen, stellen sie ein und befüllen sie. Erst wenn sie ihr «ok» geben, dürfen die Kinder beispielsweise den Mixer einschalten. Den Knopf zu drücken oder den Schalter zu bewegen, ist eine wichtige Aufgabe, die zufrieden macht – und anschliessend können alle gespannt zusehen, wie aus verschiedenen Zutaten etwas ganz Neues entsteht.

Schürzen, Backhandschuhe und anderer Schutz

Bei den ersten Schneideversuchen geht schon mal etwas schief. Schnell landet ein Stückchen Gurke oder Apfel neben dem Schneidebrett oder unter dem Tisch. Das ist kein grosses Drama, aber Flecken auf der Kleidung lassen sich leicht vermeiden, wenn das Kind sich vor dem Schneiden eine Schürze umbindet. Wer wie ein kleiner Küchenchef aussieht, der fühlt sich auch wie einer und schneidet gleich mit noch mehr Konzentration.

Weil Küchen für Erwachsene gebaut sind, müssen sich Kinder oft auf einen Hocker oder Ähnliches stellen, wenn sie an der gleichen Arbeitsfläche arbeiten wollen. Wichtig ist dabei vor allem, dass Stuhl oder Hocker sicher stehen. Also am besten einmal fest daran rütteln, bevor draufgestiegen wird. Damit mehr Sicherheit gewährt ist, lässt du dein Kind aber am Esstisch sitzen und die Arbeit erledigen. So muss sich das Kind nicht auf 2 Sachen gleichzeitig konzentrieren. Ebenfalls wichtig ist, dass die Schneideunterlage rutschfest liegt und genug Platz darum ist. Das alles zu prüfen, dauert nicht lange – und danach kann es schon losgehen mit den ersten Küchenabenteuern.

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Nicht nur die Werkzeuge sollten zu den Kindern passen, sondern auch die Aufgaben, die sie in der Küche übernehmen. Eine Banane mit kindgerechtem Messer klein zu schneiden, geht schnell und ist leicht. Lebensmittel abzumessen oder eine Flüssigkeit im richtigen Moment in eine Pfanne zu giessen, kann hingegen etwas überfordernd sein, wenn das Kind noch zu jung ist. Auch wichtig: Kinder lieber Gerichte zubereiten lassen, die sie gerne essen oder das Kind auswählen lassen welches little FOOBY Rezept es kochen möchte. Das motiviert dazu, auch in Zukunft gerne wieder den Kochlöffel zu schwingen.

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